Duo, Band und Vaterfreuden

Für Maël & Jonas ist Achim Brochhausen das, was Ralph Siegel für Nicole war. Ohne Jonas Vater hätten sich die beiden Koblenzer wahrscheinlich nicht als Duo gefunden und sich weder bei The Voice of Germany noch beim Vorentscheid für den ESC beworben. Der Vergleich hinkt etwas, da die beiden ihre Songs komplett selber schreiben und produzieren; dennoch hat Achim Brochhausen die zwei Musiker überhaupt erst zusammengebracht und Sohn Jonas zum Singen animiert.

Im Interview erzählen sie mehr zu der Geschichte wie sie aus Schulband-Kollegen zu einem Duo wurden.

Vor „The Voice“ spielten Maël & Jonas u.a. in einer Maffay-Coverband, natürlich zusammen mit Jonas Vater Achim. Mit den ersten eigenen Songs gewannen sie 2017 mit ihrer Band „Johnny Left The Band“ den Musikwettbewerb Music Power. Da war Jonas noch für die Produktion der Songs zuständig und spielte nur Gitarre. Maëls Lampenfieber und die Ermunterung von Achim Brochhausen führte dann dazu, dass Jonas bei der „The Voice“-Teilnahme als Gesangspartner auftrat. Schließlich hatte Jonas auch 2017/2018 bei einen Study-Aufenthalt in den USA unter anderem Gesang und Gitarre studiert. Der Erfolg gab ihnen recht: Im Team von Coach Nico Santos schafften sie es 2020 auf den dritten Platz. Die Produktionsfirma „Bildergarten Entertainment“, die die Casting-Show betreut, ist auch bei „Germany 12 Points! involviert. So wundert es nicht, dass Maël & Jonas, Eros Atomus und andere ehemalige Teilnehmende für den Vorentscheid angesprochen worden sind.

Jonas Vater ist übrigens kein unbeschriebenes Blatt, wenn es um den deutschen Vorentscheid geht. 2006 trat Thomas Anders mit „Songs That Live Forever“ an, dieser stammte aus der Feder von Brochhausen, der auch als Produzent und Musical Director für Anders aktiv war. Diesmal sitzt er selber auf der Bühne, denn neben Maël & Jonas besteht die Band am Freitag aus Bassist Freddy, Drummer Chris und eben Vater Achim am Keyboard. Auf die Frage, wie Jonas es findet, dass der Vater mit von der Partie ist, antwortet er ohne Umschweife: „Natürlich ist das cool! Mein Vater ist jetzt wieder in einem Alter, wo es richtig cool ist.“ Dieser macht auch Pressearbeit für die Jungs und ist somit auch hinter den Kulissen aktiv.
Die Leidenschaft für den ESC teilen Jonas und Maël mit ihren Familien, wie sie im Interview erzählten. Ob sie eher mit Lordi rocken oder mit Eliza jammen würden, erfahrt ihr in unserem Video „5 schnelle Fragen“.

Die zwei ungleichen Musiker sind von Jonas Vater und vom Schicksal zusammengeführt worden. Egal, wie ihre Teilnahme bei „Germany 12 Points“ ausgeht, mit einer wachsenden Fanbase können sie rechnen und die Sorge, ob ihre kommende Tour überhaupt Anklang findet, ist definitiv unberechtigt.

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